Stille

 

In früheren Zeiten, als die Welt noch stiller war, habt Ihr Menschen Euer eigenes Atmen gehört.

Nun seid Ihr jedoch von zahllosen Geräuschen umgeben und steht tagtäglich im wahrsten Sinne des Wortes „unter Strom“.

Versucht, wieder mehr Stille zu finden, denn die Stille ordnet Eure Gedanken.

Die eigene innere Welt könnt Ihr Euch wie einen Korb vorstellen, in dem kreuz und quer allerlei Dinge liegen.

Wenn Ihr regelmäßig in die Stille geht, werden diese Dinge immer weniger durcheinandergewirbelt. Sie finden ihren Platz und so passt wieder mehr in den Korb hinein. Offenheit für neue Eindrücke und Gedankengänge können einziehen. Und dadurch, dass nun alles geordnet im Korb liegt, ragt auch nichts mehr Kantiges aus ihm hervor.

Ihr eckt weniger an und lasst Euch selbst immer weniger von außen beeinflussen, denn der Inhalt Eures Korbes - die Welt der Gedanken und Gefühle - ist nun gut geschützt.

 

Text abgeleitet von

Stefan Hertrich, Kraftortreise, Der Soundtrack zur Hörbuchreihe „Wenn der Wald spricht …“, ISBN: 4 015749 700759

 

Kämpfe um das,
was Dich weiterbringt.

Akzeptiere das,
was Du nicht ändern kannst.

Und trenne Dich von dem,
was Dich runterzieht.

Verfasser unbekannt

 


Eine alte Legende der Indianer besagt, dass man auf der Re-genbogenbrücke allen Tieren,
die den Weg zu Lebzeiten ge-kreuzt haben, begegnet.
Diese Geschöpfe entscheiden dann, wann man weitergehen darf.

Verfasser unbekannt