Wie alles begann

 

Tiger, mein damaliger absoluter Liebling, verschwand am 17.05.2006.

 

 

"Katzenhaare kann man wegfegen, Pfotenabdrücke auf dem Boden kann man wegwischen, "Nasenkunst" am Fenster kann man wegputzen. Aber die Spuren, die sie in unseren Herzen hinterlassen, sind für die Ewigkeit." unbekannter Verfasser

 

 

Er war immer für mich da, wenn ich Kummer hatte und holte mich regelmäßig vom Auto ab, wenn ich zu unterschiedlichen Zeiten nach Hause kam.

Keine unserer beiden Kätzinnen, die zu diesem Zeitpunkt mit uns lebten, erfüllten diese und eine weitere sehr wichtige Aufgabe. Tiger brachte mich stets durch seine Art zum Lachen. Er machte einen Purzelbaum, wenn man gleichzeitig an seine beiden Vorderbeinchen tippte.

 

 

"Nicht alle Engel haben Flügel, manche haben Schnurrhaare." unbekannter Verfasser

 

 

Später, als ich mich „auf dem Weg“ befand, begann ich zu verstehen, was seine kindliche, sportliche Übung mir sagen wollte - zu den Wurzeln/zur Kindheit zurück kehren.

 

Eine Nachbarin hatte mich kurz vor Tigers Verschwinden auf das Thema „telepathische Tierkommunikation“ im Hinblick auf die Zeit, wenn unsere Tochter ihre Schulausbildung abgeschlossen hat, aufmerksam gemacht. Ich lehnte ungläubig ab.

 

Die vielfältige Suche nach Tiger blieb trotz seiner Ohrtätowierung ergebnislos, was bei mir rasch zu einem extrem schlechten psychischen Zustand führte. Die Nachbarin gab mir erneut die Information über telepathische Tierkommunikation. Jetzt nahm ich diesen „Strohhalm“ verzweifelt und dankbar an.

 

 

 

"Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur."

Jean Paul, deutscher Schriftsteller, 1763-1825

 

 

 

Es folgten sehr viele in Anspruch genommene telepathische Tierkommunikationen bis zu Tigers Tod fast ein Jahr nach seinem Verschwinden. Seinen Körper haben wir nicht wieder bekommen.  

 

Anfangs habe ich aufgrund meiner zunächst nach wie vor vorhandenen Ungläubigkeit zwei Personen parallel mit Tiger sprechen lassen. Darüber informierte ich die beiden Tierkommunikatorinnen der Fairness halber und beide hatten keine Einwände. Später wechselte ich häufiger die „Sprachrohre“. Obwohl die Ergebnisse immer passend waren, konnten wir Tiger einfach nicht dazu bewegen, nach Hause zurückzukommen.

 

Zu dieser Zeit war ich längst von der telepathischen Tierkommunikation überzeugt. Ich hatte viele Fragen an die als Übermittler tätigen Frauen, um Hintergründe zu verstehen. Vieles war für mich eine vollkommen neue Welt.

 

Einen Einblick in meine persönliche Entwicklung bekommen Sie in der Rubrik "Über mich".

  

Unser Tiger
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Es gibt zwei Arten, dieser Welt zu begegnen. Die einen zählen traurig die vielen Löcher im Emmentaler und beklagen den Käseverlust, die anderen freuen sich am Käse zwischen den Löchern und genießen das Gute am Vorhandenen.
Pinchas Lapide (1922 bis 1997),  jüdischer Religionswissenschaftler