D i e    R e g e n b o g e n b r ü c k e 

 

Vielleicht bedeutet es Liebe zu lernen,
jemanden gehen zu lassen,
wissen,
wann es Abschied nehmen heißt,
nicht zulassen,
dass unsere Gefühle dem im Weg stehen,
was am Ende wahrscheinlich besser ist für den,
den wir lieben.
(Verfasser unbekannt)

 

 

Wir wissen, dass Ihr uns durch die Zeit bis zu unserem Wiedersehen begleitet.

 

 

Das Testament einer Katze

 

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hin-terlassen, die sie lieben.


Ich würde auch ein solches Testament machen, wenn ich schreiben könnte.

 

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen, meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so sehr geliebten Schoß, die sanft streichelnde Hand, die liebevolle Stimme, den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte, die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebenden Arm.

 

Wenn ich einmal sterbe, dann sag bitte nicht: „Nie mehr werde ich ein Tier haben, der Verlust tut viel zu weh!“


Such Dir eine einsame(, ungeliebte) Katze aus und gib ihr meinen Platz.

 

Das ist mein Erbe.

 

Die Liebe, die ich zurücklasse, ist alles, was ich ge-ben kann. 

 

(Margaret Trowton)

 

Es gibt zwei Arten, dieser Welt zu begegnen. Die einen zählen traurig die vielen Löcher im Emmentaler und beklagen den Käseverlust, die anderen freuen sich am Käse zwischen den Löchern und genießen das Gute am Vorhandenen.
Pinchas Lapide (1922 bis 1997),  jüdischer Religionswissenschaftler