Von Herz zu Herz

Wenn Sie die nachfolgenden Informationen (selbstverständlich kostenlos) per Mail zugeschickt bekommen möchten, können Sie mir gerne eine entsprechende Bitte unter info@feloide.de zukommen lassen.

Oder kennzeichnen Sie ganz einfach unter "Kontakt aufnehmen" Ihren Wunsch.

Bereits jetzt möchte ich mich herzlich im Namen der von Ihnen gemeldeten Tiere  (und deren zweibeinigen Gefährten) für Ihr Interesse und Ihre Hilfe bei der Verbreitung dieser Informationen bedanken.

Diana Brugger, Illertissen

 

 

 

Da im Laufe der Jahre bereits mehrere Katzen aus unserem Haus körperlich unauffindbar verschwunden sind, möchte ich auf ein großes Anliegen von mir aufmerksam machen.

 

Die Chance, dass Ihr geliebter Tiergefährte rückvermittelt werden kann, erhöht sich, wenn Sie ihn kennzeichnen lassen. 

 

Lesen Sie hierzu bitte auch den Tasso-Newsletter "Kater Findus".

 

Im Idealfall wird frühestmöglich ein Chip injiziert und bei der ersten sich bietenden Gelegenheit zusätzlich eine Tätowierung angebracht.  Bitte sprechen Sie Ihren Tierarzt auf die Möglichkeit einer örtlichen Betäubung bei der Injizierung eines Chips an. Ich befürworte diese. Zudem halte ich es für sicherer, bei einer Katze beide Ohren statt nur einem tätowieren zu lassen. Da diese Kennzeichnung zwingend unter Vollnarkose vorgenommen werden muss, sollte die Tätowierung z.B. zusammen mit der ebenfalls sehr wichtigen Kastration erfolgen.

Anschließend ist die Registrierung unter www.tasso.net unbedingt erforderlich.

Falls dies nicht möglich sein sollte, erfolgt die telefonische Meldung bitte unter der Rufnummer 06190 / 93 73 00.

 

Eine Garantie für eine Rückvermittlung kann Ihnen aber letztendlich niemand geben.

 

Hier gibt es noch eine Schwachstelle, nämlich die Meldung von verletzten oder bereits toten Tieren, die am Straßen- oder Wegesrand, auf Äckern und Wiesen, im Garten ….. aufgefunden werden.

 

Oftmals ist Unsicherheit der Grund für eine unpassende Reaktion.

 

Wenn Sie ein totes Wildtier (z.B. Hase oder Igel) auffinden, sollten Sie die Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung informieren.

Meiner Erfahrung nach sind sie für einen derartigen Hinweis mit bestmöglicher Fundortbeschreibung dankbar, da sie für die fachgerechte „Entsorgung“ zuständig sind.

So hart wie dies auch klingen mag, aber das ist würdevoller als tage- oder gar wochenlanges unbeachtetes Liegen.

 

Bei einem verletzten Haustier ist zur Abwendung von Behandlungskosten, die häufig bei Verkehrsunfällen hohe Summen erreichen können, als erste Handlung ein Anruf bei der Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung zwingend erforderlich.

 

An Sonn- und Feiertagen bzw. außerhalb deren Öffnungszeiten ist die Polizei zu informieren.

Hierzu ist es sinnvoll die Nummer der für Ihren Wohnort zuständigen Polizeidienst-stelle sowie der Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung in Ihrem Geldbeutel, im Handschuhfach … aufzubewahren.

Wenn möglich sollte der Anruf auf eine andere Person übertragen werden, damit die Hilfe für das verletzte Tier ohne Verzögerung in die Wege geleitet werden kann.

 

Die Überprüfung, ob das Tier gekennzeichnet ist, übernimmt zu einem geeigneten Zeitpunkt der Tierarzt, zu dem Sie das hilfsbedürftige Tier sicherlich gerne bringen.

Ich habe es mir angewöhnt, zumindest große Plastikbeutel und ein Paar Gummihandschuhe im Kofferraum mitzuführen.

 

Zum Glück bin ich bisher noch keinem verletzten Tier begegnet, das diese Hilfe von mir benötigte.

Ich unterlasse das Nachdenken darüber besser, denn ein verletzter, sich durch Bisse wehrender Hund wäre sicher ein Problem für mich.

Ich denke jedoch, dass ein Tierarzt auch hier schnelle Hilfe vor Ort leisten kann, wenn er erst einmal informiert ist.

 

Bei einem toten Haustier kann mit größerer Ruhe vorgegangen werden.

 

Falls möglich, sollten Sie zunächst prüfen, ob das Tier eine Tätowierung hat und diese ablesen und notieren.

 

Die Entscheidung, ob Sie das tote Haustier selbst zum Tierarzt bringen oder die spätere Abholung den Mitarbeitern der Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung überlassen, sollte bereits jetzt getroffen werden.

 

Als mein Kater verschwand, habe ich auch bei den Stadt- bzw. Gemeinde-verwaltungen der Umgebung angerufen und Tiger als vermisst gemeldet.

Dort wurde mir stets versichert, dass die Mitarbeiter angehalten seien, bei Haustieren auf Tätowierungen zu achten und zum Zwecke einer möglichen Chipüberprüfung die Tiere zum Tierarzt zu bringen.

Es sollte in diesem Zusammenhang aber auch nicht unerwähnt bleiben, dass manche Tiere nach einem Verkehrsunfall ein schrecklicher Anblick sind und deshalb nicht an die Möglichkeit einer Identifizierung gedacht wird.

Selbst Notärzte sind manchmal von den Bildern schockiert, die sie sehen, wenn sie an eine Unfallstelle gerufen werden.

 

Die Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung ist auch hier vor dem Tierarzt zu informieren, denn falls sich kein „Halter“ des Tieres feststellen lässt, kann es sonst sein, dass Sie für die „Entsorgungskosten“ herangezogen werden.

„Halter“ und „Entsorgungskosten“ sind harte Worte, aber in diesem Fall klar und deutlich.

 

Ich würde ein totes Haustier auf keinen Fall mit zu mir nach Hause nehmen, denn gerade im Sommer gestaltet sich die Zeit, bis sein menschlicher Gefährte erreicht ist bzw. eine evtl. längere Fahrtstrecke zurück gelegt hat, manchmal schwierig.

Eine liebevolle Übergabe an den nächstgelegenen Tierarzt ziehe ich vor.

(alle Angaben ohne Gewähr)

 

Der Engel im Herzen

In Deinem Herzen wohnt ein Engel,

aus Deinen Augen scheint sein Licht.

Der Engel schützt Dich vor dem Dunkel

und dass die Hoffnung nie zerbricht.

Auch wenn Dich manchmal Sorgen plagen,

Du bist mit ihnen nie allein.

Du kannst dem Engel alles sagen,

denn er wird immer bei Dir sein.

Die Freude wird er mit Dir teilen,

er ist ganz nah mit Dir vereint.

Der Engel trägt Dich durch Dein Leben,

im Glück, doch auch,

wenn Deine Seele weint.

Bist Du mal traurig und verzweifelt,

der Engel schenkt Dir wieder Mut.
Glaube an Dein Licht im Herzen

und alles wird am Ende gut.

 

Margot Schuberth

 

Es gibt zwei Arten, dieser Welt zu begegnen. Die einen zählen traurig die vielen Löcher im Emmentaler und beklagen den Käseverlust, die anderen freuen sich am Käse zwischen den Löchern und genießen das Gute am Vorhandenen.
Pinchas Lapide (1922 bis 1997),  jüdischer Religionswissenschaftler